Wohnklima

Lüftungsverhalten / Thermografie

Wenn Menschen ausatmen, geben sie eine Menge an Kohlendioxid und Feuchtigkeit in die Luft ab. Damit in den Räumen trotzdem genügend Sauerstoff zur Verfügung steht und die "verbrauchte Luft" verschwindet, müssen Wohn- und Schlafräume ausreichend gelüftet werden.

Die relative Feuchtigkeit der Umgebungsluft sollte im Bereich von etwa 45–55 % liegen. Diese Werte lassen sich durch ein entsprechendes Lüftungsverhalten oder ein Belüftungssystem sicherstellen. Das sogenannte "Normklima" wurde mit 20° C Raumtemperatur und 50 % rel. Luftfeuchtigkeit definiert, sind diese Voraussetzungen erfüllt, ist das Wohnklima optimal.

Durch Wärmebrücken oder durch Fehlverhalten der Bewohner kann sich das Wohnklima negativ verändern. Es können Feuchte- oder Schimmelpilzschäden auftreten. Um die genau Ursache zu ermitteln, platzieren wir unter anderem elektronische Datenlogger im Objekt, die das Wohnklima über einen längeren Zeitraum dokumentieren. Des Weiteren werden Temperaturverläufe an Innen- und Außenwänden aufgenommen, zum Beispiel mit Wärmebildkameras.

Diese von uns am Objekt gesammelten Daten werden mithilfe einer speziellen Software ausgewertet und geben Rückschlüsse auf die Ursache der Feuchte- oder Schimmelschäden.

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