Technische Trocknung

Neubautrocknung

Wie lange dauert es eigentlich, bis ein Bauteil getrocknet ist und bedenkenlos zur Weiterverarbeitung freigegeben werden kann? Eine Frage, die bei Neubau oder Renovierung immer wieder aufkommt.
Hier die Antwort: Eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit zwischen 70 % und 80 % in Deutschland macht es schwer einen genauen Zeitpunkt zu bestimmen. Grundsätzlich liegt die Trocknungszeit für Putz und Estrich ohne Beschleuniger heutzutage aber bei ca. 6 Wochen. Erst dann können die nachfolgenden Handwerker mit weiteren Arbeiten beginnen. 

Die technische Trocknung im Neubau verkürzt diese Zeitspanne um ca. 4 Wochen. 
Einsparung = eine Monatsmiete.
 

Infrarottrocknung

Wenn das Mauerwerk nur teilweise stark durchfeuchtet ist und es keine Geräuschentwicklung geben darf, dann wird diese Technik eingesetzt.

Im Gegensatz zu bekannten Methoden (Kondenstrockner, Ventilatoren und Adsorptionstrockner) wird nicht nur die Oberfläche, sondern mit elektromagnetischen Wellen tief im Mauerwerk getrocknet. Durch diese Trocknungsmethode werden auch bei Wandstärken bis zu 100 cm verhältnismäßig kurze Trocknungszeiten erreicht.

Dämmschichttrocknung

Ist Feuchtigkeit in die Dämmschicht des Bodenaufbaus gelangt, z. B. durch eine Leckstelle bei wasserführenden Leitungen oder Abflüssen, Löschwasser bei Brandschäden oder bei Flutung des Raums, kann diese Feuchtigkeit baulich bedingt nicht mehr aus der Dämmschicht austreten. Um Folgeschäden wie eine Verunreinigung mit Keimen, Schimmelpilzbefall oder eine chemische Veränderung angrenzender Bauteile zu vermeiden, muss eine technische Trocknung vorgenommen werden.

Es gibt grundsätzlich zwei Verfahren zur Dämmschichttrocknung: Das Druck- oder das Saugverfahren. Inzwischen wird überwiegend im Saugverfahren getrocknet, das die Oberbeläge nicht unnötig strapazieren und eine Keimbelastung der Innenraumluft zu verhindern.

Ein Auswahl der von uns eingesetzten Trocknungsgeräte.